Salzburger Zoolauf 2014: So nett hatte ich es mir vorgestellt. Sohnemann, 11 und ich gemeinsam Hand in Hand durchs Ziel, genauso wie es das Eltern-Kind-Rennen vorsieht. Nicht ins Kalkül gezogen hatte ich, dass 11-jährige wirklich sprinten können. Ich nicht. Ich kann laufen, wenn’s sein muss auch richtig lang. Auf halber Strecke befindet sich der Nachwuchs schon 20 Meter vor mir, dreht sich genervt um mit den Worten: „Mama, wo bleibst Du?“. Mamas Lunge ist knapp an der Kapazitätsgrenze angelangt. Sohnemann hat Erbarmen und lässt aufholen. Trotzdem schaffen wir es als erstes ins Ziel. Glück gehabt, sonst hätte ich mich für heuer wohl kaum qualifizieren können …

Mein Artikel wurde auch auf meinbezirk.at veröffentlicht.

 

 

Ich sitze bei Viktoria und Michael Obinger in der gemütlichen Stube bei selbstgemachtem Johannisbeersaft. Wir philosophieren über Qualität beim Essen, warum wir lieber Rindfleisch statt Huhn essen und über die mangelnde Bereitschaft für hochwertiges Essen Geld auszugeben. Michael und Viktoria züchten Rinder. Nicht irgendwelche, sondern Wagyu Rinder. Wagyu Rinder sind die teuersten Hausrinder der Welt, auch als Kobe-Rinder bekannt. So dürfen die am Zederberghof in St. Johann gezüchteten Rindviecher aber nicht heißen, denn nur die in Kobe (Japan) geborenen Tiere dürfen diesen Namen tragen. Wagyu heißt übrigens nichts anderes als „Japanisches Rind“.

Wir gehen in den Stall, wo uns ca. 30 höchst gemütlich gestimmte Tiere willkommen heißen. Hier stehen nicht nur die schwarzen Wagyus, sondern auch Charolais Rinder. Mit ihrem lockigen hellen und weichen Fell wirken sie wie frisch vom Friseur.

Was das Fleisch der Wagyus jetzt so teuer macht, möchte ich wissen. Zeit brauche man, antwortet Michael. Viel Zeit. Denn die Qualität wird entscheidend durch die Geschwindigkeit der Fütterung geprägt. „Wenn Du ein Rind gleich einmal verfettest, dann ist alles verdorben.“ Die Aufzucht eines Wagyus bis zur Schlachtreife dauert 2-3mal so lang wie bei einem normalen Rind. Und die Weide macht’s. Die Kühe sind so lange es geht draußen und immer in Bewegung. Alpenkräuter und Morgensport prägen das Fleisch, das 50% mehr ungesättigte Fettsäuren enthält als normales Rindfleisch. Damit ist es wesentlich gesünder als so mancher gezüchteter Lachs. Typisch für die Rasse ist die feine Marmorierung von der das Fleisch durchzogen ist. Dadurch wird das Fleisch besonders weich und zart. Es versteht sich von selbst, dass bei der Aufzucht weder Wachstumshormone oder Antibiotika zum Einsatz kommen.

Erst ein paar Monate vor der Schlachtung wird mit Kraftfutter zugefüttert. Das besteht natürlich auch nicht aus billigem Mais oder Soja, sondern hauptsächlich aus Gerste und Roggen. Die Getreidemischung sorgt dafür, dass das Fett eine weiße Farbe annimmt. Durch das viele Beta-Carotin in den Alpenkräuter bekäme es nämlich einen deutlichen Gelbstich. Das ist zwar supergesund, wird aber vom Konsumenten nicht gern gesehen. Zu Weihnachten gibt’s dann eine Massage. Und tatsächlich steht vor dem Stall schon das „Massagegerät“, das aussieht wie eine riesige Bürste, ähnlich wie in der Waschstraße. Das lieben die Tiere und wenn man ganz genau hinsieht, glaubt man die Vorfreude schon spüren zu können. Nach einer Stunde bin ich nicht nur um einige Erkenntnisse reicher, sondern auch stolzer Wagyu-Pate und wieder in meiner Meinung bestätigt, dass beim Fleisch die Qualität einfach das A und O ist.

Kontakt:

Prime Beef
Michael & Viktoria Obinger
Alpendorfweg 9
5600 St. Johann i/Pg
www.primebeef.at

Neulich durfte ich Model spielen. Einen ganzen Tag lang stand ich für die australische Kultmarke Lorna Jane vor der Kamera. Lorna Jane ist bei uns noch weitgehend unbekannt. Auch ich hatte bis vor ein paar Monaten noch nie etwas davon gehört. Bis mir unsere Medienpartner Mic und Franz Steinmann ein Buch mit einer coolen Frau am Cover in die Hand drückten. Das Buch sprach mich sofort an. Es geht um Sport, gesunde Ernährung, eine gute Lebenseinstellung und um Spaß am gesunden Lifestyle. Ganz genau so, wie ich es seit Jahren vertrete. Bei manchen Seiten dachte ich sogar ich lese mein eigenes Buch.

Lorna Jane ist in Australien inzwischen mehr wie Kult. Eine ehemalige Fitnesstrainerin, die mit ihrer eigenen Fitnessbekleidungslinie die Herzen der Frauen erobert hat (sicherlich auch die der Männer ;-)) und viele Menschen in Bewegung gebracht hat. Und das seit über 20 Jahren. Und man muss neidlos zugestehen: diese Frau sieht für ihre über 50 Jahren hammermäßig aus und versprüht wahrlich jede Menge gute Laune.

Natürlich stimmte ich da sofort zu, als Mic und Franz Steinmann mich fragten, ob ich Lorna Jane Botschafterin in Österreich werden möchte. (Nach meiner Vöslauer

Botschafter Tätigkeit eine nächste große Ehre). Lorna Jane ist nämlich ab sofort in Österreich erhältlich. Bisher nur online (www.lornajane.at), aber ich bin sicher, bald wird es schon den ersten Flagship-Store geben.
(Kollegen aus der Fitness-Branche aufgepasst: Mic und Franz möchten Fitnessstudios als Partner gewinnen und Euren Mitgliedern interessante Rabatte anbieten! Für alle Interessierten stelle ich gern den Kontakt her.)

 

Kurz und gut, es blieb nicht aus und ich durfte in Lorna Jane Klamotten ein ganztägiges Shooting absolvieren und ein bisschen Modelluft schnuppern. Ist ziemlich anstrengend, macht aber wirklich viel Spaß. Das Ergebnis könnt Ihr hier sehen.

Wer neugierig geworden ist, dem kann ich Lorna’s Buch „MORE“ nur empfehlen. Gibt es derzeit zwar nur auf Englisch, liest sich aber superleicht und sehr unterhaltsam. Hinterher ist man voll motiviert und möchte am liebsten sofort das nächste Work-Out in Angriff nehmen.

conny-hoerl-botschafterin-voeslauer-mineralwasserIch bin eine schlechte Trinkerin. Ehrlich gesagt, mir sind Leute irgendwie suspekt, die mühelos 3-4 Liter am Tag trinken. Nicht, dass ich nicht wüsste wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist. Immerhin predige ich das meinen Kunden nahezu täglich. Es ist schlichtweg so, dass ich kaum Durst habe. Nicht einmal beim Sport würde ich automatisch immer gleich zur Flasche greifen, wenn ich nicht genau wüsste, dass ich trinken MUSS!  Aber immerhin: ich trinke vorrangig Wasser. Kein Saft, kein Limo und schon gar kein Cola. Am liebsten stilles Mineralwasser um genau zu sein. Prickelndes geht gar nicht. Keine Angst: wer kein Problem mit Säure, Sodbrennen, Blähungen oder dergleichen hat, kann ruhig auch Wasser mit Kohlensäure trinken. Doch wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Kohlensäure um eine Säure, die durchaus Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt oder auch das Magen-Darm-Geschehen haben kann.

Doch wie komme ich nun trotzdem auf meine 2 Liter am Tag? Ich nutze schlichtweg jeden Trick, um aus mir eine bessere Trinkerin zu machen. Wenn ich in der Früh in den vita club komme, gehe ich als erstes am Kühlschrank vorbei um mir eine Flasche Mineral zu holen. Das mache ich dann so ca. 2-3 mal am Tag. Okay, ich trinke nicht jede Flasche aus. Deshalb sammeln sich Wasserflaschen an den verschiedensten Orten an: im Auto, auf dem Schreibtisch, in der Sporttasche…. Aber immerhin, besser als gar nichts. Bei Meetings trinke ich auch immer Wasser. Das hat zwar zur Folge, dass ich ab und zu die Besprechung für ein paar Minuten verlassen muss, aber meine Mitarbeiter sind daran schon gewöhnt.

Ich frage mich oft, wie das Menschen machen, die WIRKLICH viel trinken. Wenn man immer nur ein kleines Glas pro Stunde trinkt, gibt sich das Problem in der Regel von selbst. Denn diese Menge kann unser Körper locker an Flüssigkeit aufnehmen, ohne sie wieder auszuscheiden.  Was ich eigentlich gar nicht mag, aber bei meinem „System“ schwer zu vermeiden ist, sind die Plastikflaschen. Gar nicht vorrangig wegen des Umweltgedankens (heutzutage wird fast jede PET-Flasche recycelt), ich mag schlicht und einfach den Plastikgeschmack, den das Wasser dann oft bekommt nicht. Außerdem traue ich der Flasche immer noch nicht über den Weg, wenn es darum geht, ob schädliche Plastik-Substanzen nicht doch ins menschliche System übergehen. Vor allem wenn es warm ist, könnte das ein Problem werden.

Jetzt gibt’s von Vöslauer eine besonders leichte Glasflasche, die sich zudem im geteilten Kisterl mit praktischen Handgriffen auch von einer Frau leicht transportieren lässt. Finde ich gut. Deshalb habe ich auch gleich ja gesagt, als Vöslauer mich gefragt hat, ob ich Botschafterin für diese Flasche werden möchte. Schließlich gibt es gar nicht so viele Produkte hinter denen man zu 100% stehen kann.
Also: zurück zur Glasflasche heißt das Motto. Die Plastikflasche hat zwar noch nicht ausgedient, denn beim Sport ist die Sportlerflasche von Vöslauer immer noch am praktischsten. Aber ein erster Schritt ist getan.