Vier wissenshungrige Redakteure sitzen um mich herum und dürfen mich mit allen Fragen löchern, die ihnen zu mir, meiner Arbeit und meinem Leben einfallen. Ich bin beim 20. Österreichischen Journalisten-Kolleg. Hier werden Journalisten in Österreich berufsbegleitend ausgebildet. Das Journalisten-Kolleg ist eine Initiative des Kuratoriums für Journalistenausbildung. Im letzten Ausbildungsmodul müssen die Jung-Journalisten eine Persönlichkeit aus Wirtschaft, Politik, Sport, Religion und Kultur interviewen und ein Portrait erstellen. In diesem Jahr wurde ich eingeladen den jungen Redakteuren Rede und Antwort zu stehen.

http://creditnoproblems.com/post/how-to-restore-your-credit-2e.html

 

Ich muss gestehen, dass meine eigene Vorbereitung wohl nicht gereicht hätte, um positiv abzuschließen. 😉 Denn als ich mir die fertigen Portraits angehört haben, musste ich feststellen, dass mein zuvor versandter Lebenslauf auch nicht mehr ganz aktuell war… So gehören zu den vita clubs inzwischen vier Standorte und unsere Gruppe ist seitdem auch gehörig gewachsen. Aber egal. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Hört doch einfach mal rein in das Portrait von Thomas Perner über mich!

Hannes Perner: Portrait von Conny Hörl

Es klingt lustig, wenn man sich selbst über sich selbst sprechen hört. Auch für mich ist das eine tolle Erfahrung gewesen. Denn meistens spreche ich schließlich über Ernährungsfakts und überhaupt: wer will sich den selbst schon gern im Fernsehen ansehen oder im Radio anhören???  Schließlich klingt die eigene Stimme IMMER blöd, oder? Deshalb hat es auch fast zwei Wochen gedauert, bis ich die Audio-Datei endlich angeklickt habe. Aber nach dem vierten Portrait war es dann auch gar nicht mehr so schlimm…

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Kleine Sünden müssen erlaubt sein. Zumal dieses Zitronensouffle-Rezept clever mit Agavendicksaft statt mit Zucker gesüßt wird. Der treibt den Blutzuckerspiegel nicht so hoch und hilft beim Schlankbleiben 😉

Zitronensouffle-Rezept

Zutaten:
250 g Topfen
4 Dotter
3 EL Agavendicksaft
4 Eischnee
3 EL Agavendicksaft
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
Topfen, Dotter und Agavendicksaft verrühren. Schnee mit Agavendicksaft aufschlagen und mit dem Zitronensaft in die Topfenmasse rühren.

In gebutterte und gezuckerte Förmchen füllen.

Einstellung: Garen Universal

Temperatur: 90 ° C

Dauer: 20 Minuten

Dazu gedämpftes Erdbeer – Rhabarber – Kompott
Rhabarber schälen und schneiden, mit einigen EL Agavendicksaft in eine ungelochte Garschale geben. Ca. eine Stunde stehen lassen, dann im Dampfgarer bei 100 ° C 10 bis 15 Minuten dämpfen.

Erdbeeren waschen und vierteln und unter das warme Rhabarberkompott mischen.

 

Hier geht’s zu einem weiteren Soufflé-Rezept >>

 

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Wieder einmal ein tolles Gericht, das prima zu Spargel passt  (oder umgekehrt!). Vor allem den Tipp die Seezunge in Gläser oder Tassen einzurollen, finde ich super. Das funktioniert wirklich gut und gibt einen tollen Effekt! Ich nehm zum Würzen von Fisch natürlich auch sehr gern unsere eigenen Gewürze her. „Cool Fish“ nennt sich z.B. das Gewürz für Seefisch. (kann man bei uns bestellen www.myvitashop.at 😉 )

Pochierte Seezungenröllchen-Rezept

Zutaten für 8 Personen:

8 Seezungenfilets
100g Champignons
1 Bund Koriander
1 cm Ingwer
Pfeffer
1 TL Sojasauce

Zutaten für den Sud:
250 ml Fischfond
1 TL Koriandersamen
1 Scheibe Ingwer
Etwas Sojasauce

Zubereitung:
Champignons putzen und hacken, Koriander waschen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Pilze in einer beschichteten Pfanne anbraten, mit Pfeffer, Ingwer und Sojasauce würzen. Zum Schluss gehackten Koriander untermischen.

Die Seezungenfilets mit etwas Salz und Pfeffer würzen, mit der Pilzmischung bestreichen und aufrollen.

Für den Sud die Zutaten erwärmen und eine viertel Stunde ziehen lassen.

Kleine Weckgläser vorbereiten, die Fischröllchen darin verteilen und dann den Sud darüber verteilen. Gläser verschließen, in eine gelochte Garschale stellen und im Dampfgarer  bei 100 °C   20 Minuten garen.

Tipp: Passt gut zu weißem Spargel oder auf Zucchini-Spaghetti.

Wir schreiben den 1.Mai. Grill-Opening im Hause Hörl. Ich, voll motiviert, starte in der Früh raus in Wald und Wiese zum Wildkräuter-Sammeln. Die Kinder müssen mit, ein bisschen Naturkunde-Unterricht kann auch nicht schaden.

Die Ausbeute war super: Spitzwegerich, Wiesenschaumkraut, Löwenzahn, Taubnessel, Frauenmantel, Giersch, Knoblauchrauke und Gundelrebe wandern in mein Sackerl. Heute wird mal biologisch wertvoll, nachhaltig und gesund gegrillt. Jawoll. Nein, nicht irgendein Salat aus dem Plastiksackerl, sondern ein selbstgepflückter  Wildkräutersalat steht auf dem Programm.

Etwas mühsam gestaltete sich das Sortieren der Kräuter zu Hause. Daher mein Tipp: wer schon beim Pflücken genau drauf schaut, keine Grashalme mitzupflücken und sich seiner Pflückergebnisse total sicher ist und obendrein noch „sauber“ abpflückt, der spart hinterher ordentlich Zeit. Der Einsatz meiner Errungenschaften war dafür vielseitig:

Meine 3 Experimente:

Der Wildkräutersalat
Um die Bitterstoffe etwas abzumildern, gebe ich in das Dressing einen Schuss Hollersaft. Apfelsaft würde sicher auch gehen, zumal ich den Salat mit Äpfel und Walnüssen verfeinere. Ein bisschen Pflücksalat kommt dann doch noch dazu (zwecks der Menge…)
Glück gehabt, der Salat kommt gut an (trotz einiger zweifelnder Blicke hinsichtlich der vielen Blumen im Salat…)

Wildkräuter-Pesto
mit Olivenöl, Knoblauch und Sonnenblumenkernen. Damit mariniere ich die Regenbogenforelle und das Gemüse und gebe den Rest als Sauce auf den Tisch.

Wildkräuter-Sauerrahm-Soße
Auch hier verwende ich wieder das Pesto und gebe noch ein paar Kräuter pur hinzu. Lecker und super schnell, wenn man das Pesto (das sich schließlich ja auch in größeren Mengen vorproduzieren lässt) gleich dafür verwendet.
O.k., ich gebe zu, der Aufwand war etwas höher als bei einer „normalen“ Grillerei. Dafür super gesund, lecker und Spaß hat es auch noch gemacht. Nachmachen erlaubt!

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