Dieses Dampfgarer-Gericht kann man vegetarisch als Hauptgericht oder auch als Beilage zu Fisch essen. Wichtig ist die Wahl des richtigen Reises. Ich bevorzuge Basmatireis, weil er eine weniger starke Blutzuckerwirkung hat, wie z.B. Risottoreis.

Zutaten:

1 Tasse Basmati-Reis
1 Tasse trockener Weißwein
½ Tasse Gemüsefond
250 g grüner Spargel
Salz, Zucker, Zitronensaft

Zubereitung:

Die Spargelstangen sofern notwendig schälen , in 4-5 cm lange Stücke schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und etwas Zucker bestreuen und in einer gelochten Schale mit Einstellung Garen Gemüse 100 °C in etwa 6 Minuten im Dampfgarer garen.

Den gewaschenen Reis in einen geschlossenen Garbehälter geben mit Wein, Gemüsefond und Salz mischen.

Dampfgarer, Einstellung Garen Gemüse 100° C  25 Minuten  –    5 Minuten vor Ende der Garzeit den Spargel untermischen.

Conny’s Gesundheits-Tipp:

Prinzipiell plädiere ich immer dafür sich für Gemüse oder Salat als Beilage zu entscheiden. Das hat mehrere Gründe: Zum einen schränkt man somit die -in der Regel viel zu große- Menge an Kohlenhydraten ein und zum anderen vermeidet man so eine -zumindest für die Figur- tödliche Kombination: Fett und Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sorgen für eine Produktion des Dickmacherhormons Insulin. Je mehr KH und je mehr Fett im Essen, desto „besser“ funktioniert die Fettspeicherung. Wenn ich mich trotzdem für Reis als Beilage entscheide, achte ich vor allem auf die Qualität vom Reis (s.o.), aber auch darauf, dass die Eiweißkomponente nicht zu fett ausfällt. Eine optimale Fischwahl für dieses Gericht wäre z.B. eine leckere, fettarme Seezunge.

Zuerst ruft ServusTV. Denn für eine der nächsten „Gut Leben“-Sendungen ist ein Beitrag über richtiges Bergwandern geplant – inklusive der richtigen Verpflegung. Das perfekte Thema für mich. Ich liebe Berge. Egal, ob per Rad oder zu Fuß. Einen besseren Ort zum Abschalten gibt es nicht. O.k. ich bin ein mentales Weichei, wenn darum geht einen Grat zu überqueren oder einen schwierigen Trail mit dem Bike herunter zu brettern, aber das tut der Sache keinen Abbruch.

Der Untersberg ist heute das Ziel. Die Sonne scheint und es sieht nach einem perfekten Wandertag aus. Ich seh mich schon die nächsten drei Stunden auf den Gipfel marschieren. Leider sieht das Filmteam die Sache etwas anders. Schließlich müssen zwei Kameras und die gesamte Tontechnik auf den Berg transportiert werden…
Nun gut, nach den ersten Einstellungen lasse ich mich überreden meine Männer und das Material per Bahn auf den Gipfel transportieren zu lassen. Peinlich, mit all den Touristen in der Gondel, sag ich nur…. Normalerweise benutze ich das -durchaus spektakuläre – Gefährt ausschließlich zum Bergab-Fahren.
Oben wird der Gipfelsturm mit anschließender Jause gedreht.

Was gibt es als Verpflegung?

Auch wenn sich langsam mein Mittagshunger einstellt, ist es ein komisches Gefühl sich die Bergsteiger-Jause genüsslich schmecken zu lassen, obwohl man „gar nichts getan“ hat. Immerhin ist die gesund. Ich habe für meinen Film-Kollegen Patrick und mich ein Vollkornsandwich mit Käse und Salat vorbereitet. Ein paar Nüsse und Trockenfrüchte sind in meinem Rucksack ebenfalls ein Muss. Wenn einem doch mal die Energie ausgeht, darf es eine Banane oder auch mal ein Bio-Müsliriegel sein (am besten wäre der selbstgemacht, geht auch ganz leicht….). Und natürlich Wasser. Ein bisschen Apfelsaft versorgt auf natürliche Weise mit Elektrolyten.
Auf mein Brot haben es übrigens auch die Vögel abgesehen und bald sitzt ein Pulk schwarzer Bergdohlen um uns herum. Der Redakteur freut sich. Für mich gilt eher: Hitchcock lässt grüßen und bin froh als die gefiederten Freunde wieder abziehen.
Aus den erhofften Wandertag ist ein lustiger Filmtag geworden. Auch o.k. Ich  freu mich eh schon auf den nächsten Dreh, denn dann geht es auf die Slackline….

Ein absoluter Klassiker für den Dampfgarer. Wer mich kennt weiß, dass Lachs mein absoluter Favorit ist, wenn es um die Omega-3-Fettsäuren geht. Schnell verfügbar, weil auch Tiefkühlware optimal geeignet ist und völlig unkompliziert in der Zubereitung. Aber man sollte auf die Herkunft achten! Hier gilt: Bio-Ware ist zwar wie immer teurer, gewährleistet aber in der Regel eine bessere ökologische Nachhaltigkeit.

Zutaten:

1 roter Paprika
1 gelber Paprika
2 kleine Zucchini
1 kleiner Porree
400 g Lachsfilet
500 g Kartoffeln

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden, Lachs salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Kartoffeln in eine gelochte Schale geben. Gemüse extra in eine gelochte Schale schichten und auch die Lachsfilets in eine eigene leicht gefettete Lochschale  geben.

Zuerst die Kartoffeln in den Dampfgarer schieben. Einstellung Garen Gemüse 100 ° C  30 Min. Nach 18 Minuten den Lachs in den Dampfgarer geben, die letzten 4 Minuten auch das Gemüse noch mitdämpfen. Die Kartoffeln nach Geschmack salzen und mit gehackter Petersilie bestreuen. Kartoffeln und Gemüse auf Tellern anrichten, Lachsschnitte auf das Gemüse legen, mit Dill garnieren.

Conny’s Gesundheits-Tipp:

Omega-3-Fettsäuren sind die Lieblinge der Ernährungsberater. Extrem wichtig für den Organismus und selten in der Ernährung zu finden. Sie gelten als Herzschutzsäuren, weil sie das Blut fließfähiger machen und damit Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen können. Vor allem für Sportler oder nach Verletzungen ist aber ein anderer Aspekt interessant: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und beschleunigen daher Heilungsprozesse im Körper. Auch vor intensiven Wettkämpfen, wie z.B. einem Marathon oder Triathlon sollte man an eine ausreichende Versorgung mit Omega-3 denken. Neben Lachs sind Hering und Makrele gute Lieferanten. Der Vorteil an tierischen Omega-3-Fettsäuren: der Körper kann sie speichern. Anders sieht das bei pflanzlichen Quellen aus, wie z.B. Rapsöl oder Walnüssen. Diese Omega-3-Form muss täglich zugeführt werden.

Grüner Spargelsalat mit Erdbeeren. Als alter Spargelfan das ideale Rezept für mich. Spargel geht im Dampfgarer übrigens besonders gut, egal wie lang die Stängel sind…

Zutaten für 4 – 6 Personen:

2 kg grüner Spargel

500 g Erdbeeren

Pfeffer, Salz

6 EL Weißweinessig (od. Erdbeeressig)

6 EL Öl (bestes Olivenöl)

Spargelsalat Zubereitung:

Den Spargel waschen, Enden abschneiden und die Stangen im unteren Drittel schälen. Danach die Spargelstangen in gelochte Schalen aufteilen und bei 100 °C je nach Stärke und gewünschter Bissfestigkeit  5 – 8 Minuten dämpfen.

Die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Den gedämpften Spargel in mundgerechte Stücke teilen.

Salz, Pfeffer, Essig und Öl zu einer Marinade verrühren, den Spargel und die Erdbeeren darin 30 Min. durchziehen lasse.

Dazu passt ein frisches Baguette.

Conny’s Gesundheitstipp:

Spargel ist extrem kalorienarm und daher eines der Schlankmacher schlechthin. Grüner Spargel ist übrigens viel nährstoffreicher wie weißer. Die grüne Farbe kommt vom Chlorophyll, das ja nur bei Sonnenlicht entsteht. Es wirkt auf den Körper sehr basisch. Spargel enthält Harnsäure, daher sollten Personen mit erhöhten Harnsäurewerten allerdings etwas vorsichtiger damit umgehen. Ansonsten wirkt er stoffwechselanregend und blutreinigend.