Piraten an die Front – und ich mittendrin

Mit Kindern zu arbeiten macht super viel Spaß. Mir zumindest. Ich freue mich z.B.  immer wieder, wenn ein Kochkurs für die Kids in unserem Restaurant zustande kommt. Den Kindern zu zeigen, wie viel Spaß das Kochen macht, wie aus frischen Lebensmittel die tollen Dinge entstehen, die es sonst im Supermarkt aus dem Packerl gibt. Was heißt zeigen: die Kids wollen natürlich alles selbst machen und tun das auch mit Begeisterung. Die Zeit ist reif dafür, denn fast wöchentlich liest man in der Zeitung den erschreckenden Fitness- und Ernährungszustand der österreichischen Kinder. Hier muss man was tun, denke ich mir. Daher biete ich unsere Kochkurse zum Selbstkostenpreis an oder zahle sogar selbst noch etwas dazu. Trotzdem scheint das Interesse und Engagement der Eltern hier nur begrenzt zu sein. Egal, ob es um Vorträge über Kinderlebensmittel geht oder um die lustigen Kochkurse. Einfach zu füllen sind diese Veranstaltungen wahrlich nicht. Jeder findet das Engagement für den Nachwuchs zwar toll, aber so richtig in Aktion kommen die wenigsten. Schade, finde ich, denn die Kinder hätten richtig viel Spaß. Davon konnte ich mich erst letzten Freitag wieder überzeugen. Piratenparty war angesagt. Meine Partnerin – Kochlehrerin Michaela Muhr – ließ von den jungen Seeräubern die Messer wetzen, die Löffel schwingen und die Pfannen heiß werden. Heraus kamen gefüllte Piratenschiffe aus Paprika, Seeräuber-Burger, selbstgemachte Rosmarin-Wedges und mit Goldtalern gefüllte Muffins. Die Kids selbst waren hellauf begeistert und hatten – wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist – jede Menge Spaß.

Nächster Kochkurs für Kinder:

Der nächste Kochkurs steht ganz unter dem Motto Weihnachtsbäckerei und findet am 11.11.11 um 14 Uhr im pure Restaurant in Mondsee statt. Anmelden kann man sich unter 0(5) 06 09. Ich gebe die Hoffnung schließlich nicht auf 🙂

Kein Glas Wasser zum Kaffee

Ich liebe das Ritual österreichischer Kaffeehäuser. Zu jeder Tasse gibt es ein Glas Wasser dazu. Ich habe keine Ahnung, ob man das macht, weil lange Zeit jeder dachte Kaffee würde entwässern. Tut er nämlich nicht. Ehrlich gesagt dachte ich das früher auch und habe sogar in meinem Buch darüber geschrieben. Ziemlich zeitgleich mit dessen Erscheinung mehrten sich die Studien die die entwässernde Wirkung widerlegen konnten. Im Gegenteil man kann Kaffee sogar zur täglichen Wassermenge dazu rechnen!
Sehen wir uns das genauer an: 84% von der Flüssigkeitsmenge des Kaffees werden wieder ausgeschieden. Beim Wasser sind es 81%. Also lediglich 3% mehr Flüssigkeit bleibt beim Wasser „drin“ und kann vom Körper verwendet werden. Und das dürfte wohl die maximal mögliche Differenz sein. Denn passionierte Kaffeetrinker schneiden sogar noch etwas besser ab. Es scheint als ob der Körper den regelmäßigen Kaffeekonsum besser toleriert als starke Schwankungen in der Menge.

Heißt das jetzt Bahn frei für Kaffee statt Wasser? Lieber nicht. Immerhin kann das Koffein in hoher Menge den Blutdruck beeinflussen. Auch zum Entgiften und  Entschlacken eignet sich Kaffee schlecht. Er gilt als starker Säure-Bildner und da wir aufgrund unseres Lebenswandels (Stress, hastiges Essen, falsches Essen, etc.) sowie schon zum Übersäuern neigen, trägt Kaffee noch mehr dazu bei. Beim Entgiften trinkt man deshalb so viel Wasser, weil der Körper quasi „geputzt und gewaschen“ werden soll.

Bleibt die Frage: wie viel Kaffee ist o.k.? Mediziner, wie z.B. der Nierenspezialist Prof. Dr. Johann Mann raten die tägliche Menge von 5-7 Tassen nicht zu übersteigen. Ich selbst versuche auf jeden Fall immer bei max. 3 Tassen zu bleiben. Während einer Entschlackungsphase trinke ich gar keinen und fühle mich ehrlich gesagt damit sehr wohl.

Ach ja, es gibt ja noch einen weiterer Aspekt zum Kaffee: Thema Fettverbrennung. Koffein scheint tatsächlich – vor allem in Verbindung mit Sport und L-Carnitin – die Fettverbrennung ankurbeln. Gilt allerdings nur für Kaffee ohne Zucker. Die Tasse Espresso nach dem Essen hat also nach wie vor etwas für sich, nicht nur des guten Geschmacks danach wegen.

Vgl. auch:
http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=463

http://www.n-tv.de/wissen/Kaffee-entwaessert-nicht-artcile26042.html

Neulich schlug meine Freundin Doris vor sich zum Mittagessen im Waldbad Anif zu treffen. Erstmal Stirnrunzeln von meiner Seite aus. Zum Essen ins Freibad? Schlagartig kommen mir grausige Buffets mit Pommes und Würstel in den Sinn. Zugegeben, als klassischer Freibadverweigerer und daher Nicht-Waldbad-Besucher (zumindest bisher) muss ich mir eingestehen, dass ich nicht wirklich mitreden kann, wenn es um die Beurteilung der gastronomischen Verpflegung vor Ort geht. Daher lasse ich mich überreden und verabrede mich um 12 Uhr. Ich würde überrascht sein, meinte Doris. Mal sehen. Immerhin kenne ich die Kostenkalkulation vieler derartiger Einrichtungen und muss mir immer wieder vorhalten lassen, dass eine hochwertige und frische Verpflegung nicht mit dem allgemein herrschenden Preisdruck zu vereinbaren sei.

Das Waldbad Anif geht mit gutem Beispiel voran

Doch eines sei schon hier gesagt: das Waldbad-Grill beweist tatsächlich das Gegenteil. Nicht dass ich jetzt Werbung machen möchte, aber das ist für mich ein tolles Beispiel wie es eben doch geht. Um es kurz zu machen: die kleine Speisekarte begeistert mich und die Qualität des Essens überzeugt. Das Gemüse ist WIRKLICH frisch und knackig, der Fisch frisch gefangen und die verwendeten Kräuter kommen sogar aus dem Eigenanbau. Selbst die Kuchen sind selbstgemacht. Ich wähle eine Gemüsepfanne mit Ziegenkäse, Doris nimmt Putenmedallions. Als gelehrige Schülerin tauscht sie die Pommes-Beilage (o.k. über die ließe sich streiten, ich werte das als ein unabdingbares Angebot für ein Freibad) gegen Gemüse.
Na bitte, es geht doch. Der Gemüseteller ist mit 11,90 Euro zwar nicht das klassische Mittagsschnäppchen, aber preislich trotzdem im Rahmen und für die Qualität völlig in Ordnung. Danke liebe Waldbad-Betreiber. Ich habe wieder Hoffnung im Zeitalter der Fertigprodukt-Verpflegung!

Gastbeitrag von Markus Mayr aus Salzburg.

Die Menschen heutzutage versuchen immer sich möglichst gesund zu ernähren um möglichst aktiv zu bleiben und auch im Alter nicht zu schwächeln. Doch für jeden Arzt oder selbst ernannten Guru gibt es einen anderen perfekten Weg. Doch um dies schon einmal am Anfang klar zu stellen, es gibt keine all umfassende Lösung, keinen Jungbrunnen, doch es gibt einige gute Ansätze um im Alter fit zu bleiben, wie z.B. die Wirkung der verschiedenen Öle.

 

Die erste und wohl auch eine der bekanntesten Methoden betrifft die Ernährung. Um auch im hohen Alter fit zu bleiben ist es sehr wichtig ein gut funktionierendes Herz zu haben. Die schlimmsten Krankheiten hierbei sind Herzinfarkte oder Arterienverengung durch Ablagerung von schädlichen Stoffen. Doch wie kann man diesen Krankheiten entgegenwirken? Durch die Einnahme gesunder pflanzlicher Öle zum Beispiel, helfen Sie Ihrem Herz die Ablagerung von schädlichen Stoffen zu verhindern und stärken Ihren Herzmuskel. Doch wie geht dieser Vorgang voran und welche Öle sollte man bevorzugt verwenden?

 

Im Grunde geht dieser Prozess der gesunden Öle wie folgt von statten. Die gesättigten und ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren, die in den meisten gesunden Ölen, von einem zum anderen natürlich stark variierend, vorhanden sind werden vom Körper aufgenommen und in verschiedene Stoffe aufgespalten. Unter diesen Stoffen, die Produkte der gesättigten und ungesättigten pflanzlichen gesunden Öle sind, ist gerade eines sehr wichtig für unser Herz, die Omega 3 Fettsäure. Die Omega 3 Fettsäuren helfen, wie bereits erwähnt, unser Herz zu stärken und die Ablagerung schädlicher Stoffe zu vermindern.

 

Doch in welchen gesunden Ölen treten diese Omega 3 Fettsäuren gerade so häufig auf? Auch diese Frage ist wieder schnell beantwortet. Das wohl hochwertigste gesunde Öl das in unseren Breitenkreisen zu haben ist, ist das Leinöl. Es wird aus den Leinsamen des wilden Lachs gewonnen und ist in Sachen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren das Beste.