Ostern steht vor der Tür. Höchste Zeit um ein paar Ideen für den ultimativen Osterbrunch zu suchen. Inspiriert für das Osternest aus Fladenbrot wurde ich diesmal vom 13-jährigen Elias, der schon jetzt der Küchenstar in seiner Familie ist. Der begeisterte Nachwuchskoch durfte sogar schon mit Hauben- und Fernsehkoch Vitus Winkler Hand anlegen.

Eier im Sprossennest

Was kommt rein?

Nachwuchskoch Elis

Eli kocht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe Elias für einen YouTube Dreh besucht. Er war so profimäßig gut vorbereitet, dass wir gleich drei Videos abgedreht haben.
Das kniffligste von denen, ist gleichzeitig das lustigste. Ein etwas anderes Osternest….

Eier-Mäuse im Sprossennest auf Fladenbrot

Das coole an unserem Osternest: man kann alles aufessen! Das Nest setzt sich aus einem selbstgemachten Fladenbrot und einer Menge gesunder Sprossen zusammen.

Zutaten für 4 Personen:

Für das Kräuter-Fladenbrot:

3 EL Dinkel-Mehl
3 EL Joghurt
1 EL Olivenöl
1TL Backpulver
Salz (Fleur de Sel)
Getrocknete Kräuter (z.B. meine Fresh Salad Mischung) oder frische Kräuter
etwas Mineralwasser nach bedarf

Außerdem:
1-2 Packungen gemischte Sprossen (Alfalfa, Radieschen, etc.) und/oder Kresse
4 Eier
4 Radieschen
1-2 Karotten
Schnittlauch
1 Handvoll Pfefferkörner schwarz
Einige Pfefferkörner hell oder rot
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten für das Fladenbrot zu einen feinen Teig verkneten. Teig ca. 10 min zugedeckt ruhen lassen. Den Teig in eine Kugel formen und auf wenig Mehl ca. 2 mm dünn ausrollen.

Ausstechen

YouTube Dreh Osterbrunch

Ausbacken

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem runden Behälter mit ca. 10 cm Durchmesser Kreise ausstechen. Fladenteig nacheinander in einer beschichteten Pfanne mit wenig Rapsöl bei kleiner bis mittlerer Hitze beidseitig braten, bis das Fladenbrot hellbraun ist und Blasen wirft.

Kräuter Fladenbrot

Fresh Salad Kräuter

Kräuterfladenbrot

Fladenbrot nach dem Ausbacken

 

 

 

 

 

 

 

 

Eier hart kochen. (Am besten schmeckt es, wenn die Eier innen noch ganz leicht weich ist.

Osterfrühstück

Tüfteln

Dann sind sie allerdings schwieriger zu bearbeiten). Mit einer Stricknadel o.ä. zwei Löcher für die Augen stechen und schwarze Pfefferkörner hineinstecken.
Die Schnurrbarthaare werden aus Schnittlauch gemacht. Das Näschen bildet wieder ein helles oder rotes Pfefferkorn.
(Zugeben: dieser Schritt ist ein bisschen tricky. Vielleicht habt Ihr ein paar Ideen für gute Alternativen? Andererseits: so ein bisschen Muße und Geduld beim Kochen hat ja auch etwas Meditatives…. 😉
An der Ei-Oberseite mit einem kleinen, scharfen Messer zwei Schlitze machen. Dort kommt jeweils ein Mäuse-Ohr aus einer kleinen, halben Scheibe Radieschen.

Karotten mit einem Spiralschneider in Kringel, Stifte, o.ä. schneiden. (Lasst hier einfach eurer Phantasie freien Lauf. Extra dafür braucht ihr kein neues Küchengadget kaufen. Wenn doch, dann werft doch mal einen Blick auf mein Video, in dem ich diese Küchengadgets getestet habe.)

eat_with_eli

eat_with_eli

Jetzt kommt das Finish:
Auf den Fladenbroten wird jetzt aus den Sprossen und den Karotten ein Nest gebaut. In die Mitte kommen die Eier-Mäuse rein und dann kann man noch mir Salz, Pfeffer, Schnittlauch oder Kräuter anrichten.

Fast zu schade zum Essen!

Während unserer Zen-Meditations-Seminare essen wir in der Regel in Schweigen. Also nix reden. Gar nix. Auch nicht „Gib mir mal das Salz“ oder so. Was am Anfang extrem befremdlich auf mich gewirkt hat, weiß ich inzwischen hoch zu schätzen. Der Punkt ist, es ist verdammt angenehm einfach mal nichts reden zu MÜSSEN. Kein Smalltalk, kein Bla bla und schon gleich gar keine problembehafteten Gespräche.

Was bringt Essen in Schweigen?

Auf unser Essverhalten hat Essen in Schweigen ziemlich positive Auswirkungen:

  • Man isst automatisch langsamer. Warum, weiß ich eigentlich nicht ganz genau. Entweder weil man sich als Schnellesser schneller ertappt fühlt oder weil man jetzt erst merkt, dass man ein Schnellesser ist.
  • Dadurch kaut man besser, was massive Auswirkungen auf die Verdauung hat.
  • Man isst bewusster und nimmt Geschmäcker besser wahr. Und stellt sich damit viel eher die Frage: Mag ich das überhaupt? Schmeckt mir das? Was esse ich da überhaupt?
  • Durch das langsame Essen stellt sich schneller das Sättigungsgefühl ein. Wenn man jetzt nicht in die Falle tappt einfach nur deshalb mehr zu essen, weil man sonst viel früher fertig wäre als die anderen, dann hat man dadurch die Essensmenge sehr gut im Griff.

Also jede Menge Vorteile. Warum macht man es dann nicht öfter? Na ja, weil essen eben auch ein sozialer Akt ist und ein gutes Gespräch bei einem guten Essen schließlich auch etwas sehr Entspannendes haben kann.

Ausprobieren lohnt sich

Trotzdem möchte ich jeden einmal dazu ermutigen es auszuprobieren. Und mit Essen in Schweigen meine ich nicht, dass man nebenbei fernsieht, WhatsApp Nachrichten checkt oder ganz traditionell Zeitung liest. Es geht viel mehr um „Nur essen“ wie wir im Zen zu sagen pflegen.

Probiert es doch mal aus. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

>> Mehr zur Challenge

 

 

 

Keine Kohlenhydrate abends, heißt es. Ganz richtig, denn die erhöhte Insulinausschüttung am Abend blockiert nicht nur unsere Fettverbrennung in der Nacht, sondern hemmt auch die Produktion von Wachstumshormonen, die uns jung und fesch halten.

Welche Kohlenhydrate abends?

Doch was heißt das genau? Wann bekomme ich dafür noch einen Challenge-Punkt und wann nicht? Im Großen und Ganzen geht es um die „klassischen“ Kohlenhydrate, wie Nudeln, Reis, Quinoa, Amaranth, Bulgur, Brot oder auch Kartoffeln. Wer die am Abend weglässt, kann sich gern einen Punkt dafür schreiben. Wer es ganz besonders streng nehmen möchte, bezieht auch Obst und andere Fitmacher-Kohlenhydrate hier mit ein. (Von den Dickmacher-Kohlenhydraten reden wir ja gar nicht). Denn natürlich produzieren auch diese – durchaus gesunden – Kohlenhydrate Insulin. Doch ich denke bei der Challenge weniger an Perfektion und mehr an Umsetzbarkeit. Schlankmacher-Kohlenhydrate zählen zwar auch zu den Kohlenhydraten, haben aber eine so geringe Insulinauswirkung, dass sie in dieser Frage nicht ins Gewicht fallen.

Kombination Fett und Kohlenhydrate

Der zweite Punkt, der ein paar Fragen aufwirft ist das Thema „Kombination Fett und Kohlenhydrate“. Diese sollte man möglichst vermeiden, vor allem dann, wenn man abnehmen möchte. Wenn es einem „nur“ um die Gesundheit geht, ist gegen diese Kombination grundsätzlich nichts einzuwenden. Doch wie steht es z.B. mit Olivenöl, Avocado, Nüsse, etc.? Darf man die nun kombinieren oder nicht? Hier gibt es für mich ein klares JA. Warum? Diese Fette bestehen hauptsächlich aus ungesättigten Fettsäuren. Diese sind im Körper aus Bau- und Strukturfett vorgesehen. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren aus Fleisch, Wurst, Milchprodukten, etc. Diese dienen als Brennfett und werden – wenn sie nicht verbrannt werden – auch eingelagert. Man könnte also diese Regel konkretisieren und sagen: „Kohlenhydrate nicht mit gesättigten Fettsäuren kombinieren“.

Mehr zum Thema Fett kommt in der nächsten Woche!

 

Weiterhin viel Erfolg und toi, toi, toi!
>> Infos zur Challenge

Immer wenn ich eine Ernährungsumstellung, Kur, Challenge oder sonstwas in der Richtung anfange, dann spielen meine Emotionen erst einmal Katz und Maus mit mir. Einerseits bin ich top-motiviert, v.a. wenn der Starttermin gut gewählt ist. Den finde ich enorm wichtig. Meine Favourites sind Anfang September und Anfang Jänner. Nach dem Sommer habe ich in der Regel genug von Grillfeiern & Sommerparties und der Urlaub ist auch vorbei. Alles geht wieder seinen geregelten Lauf, die Schule beginnt und man ist wieder auf Disziplin fokussiert. An Neujahr funktioniert das fast noch besser. Angefressen von den Feiertagen, abgefüllt mit Glühwein und Sekt und viel zu bewegungsfaul aufgrund der stressigen Vorweihnachtszeit. Da macht sich doch gleich ein „Jetzt reicht’s-Gefühl“ breit und da klappt der Anfang gleich viel besser. Die Lust auf Frisches und Gesundes ist jetzt auch da.

Globaler Energieschub am Anfang

Außerdem nimmt man im Jänner so eine Art globalen Energieschub mit. Ich glaube es gibt keinen anderen Monat, in dem mehr Leute anfangen etwas für sich zu tun. Das gegenseitige Verständnis ist groß und alle sitzen in einem Boot. Also wann, wenn nicht jetzt?

Innere Kommunikation

Doch ich will ehrlich sein. So ganz ungetrübt ist die Freude natürlich nicht. Denn gleichzeitig machen sich ein paar Verlustängste breit. Waaaaas, jetzt gar keine Schoki mehr? Kein gemütliches Glaserl Wein? Und was, wenn ich eingeladen bin???? Und überhaupt: wie komme ich ohne Snacks durch den Tag? Will ich das überhaupt? Muss das sein? Wieso soll ich mir eigentlich was vorschreiben lassen? (Und das auch noch von mir selbst….).

Ist schon komisch, was da innerlich für eine Kommunikation abgeht. Welche Ängste man plötzlich hat, dass man irgendwie zu kurz kommt. Dass man zu wenig bekommt. Oder gar die Angst nicht satt zu werden. (Hab ich übrigens ziemlich oft, eigentlich immer.). Dabei werde ich definitiv immer satt. Und ich denke Ihr auch, oder?

In Wirklichkeit meldet sich ja nur mein innerer Schweinehund, der plötzlich Panik bekommt. Er hat’s halt so gern gemütlich. Verständlich. Wer hat das nicht?

Positive Erfahrungen helfen auch am Anfang

Und ehrlich gesagt, wenn ich nicht schon so viele positive Erfahrungswerte aus der Vergangenheit hätte, dass man sich WIRKLICH gut fühlt, wenn man ein paar ernährungs- und bewegungstechnische Maßnahmen umsetzt, wäre ich vielleicht auch nicht so diszipliniert.

Aber man wird wahrlich belohnt. Jeder geschaffte Tag macht ein wenig stolz und das Selbstwertgefühl steigt. Es ist ein bisschen wie ein Sieg über sich selbst. Und das macht stark und glücklich. Und das Beste kommt zum Schluss: je mehr sich die neue Gewohnheit im Alltag etabliert hat, desto leichter geht’s, desto selbstverständlicher wird alles und desto besser ist das Wohlbefinden. Die persönliche Komfortzone hat sich deutlich vergrößert und plötzlich fühlt man sich unwohl, wenn man NICHT zum Sport geht.

Aller Anfang ist also schwer. Allem Anfang wohnt aber auch ein Zauber inne. Es ist meine Entscheidung, welchen Blickwinkel ich einnehme.

 

Du willst noch bei der Challenge mitmachen? >> Hier geht’s zu den Infos