Irgendwann hat jeder so seine Lieblingskräuter. Andere mag man wieder gar nicht. Ich lass zum Beispiel die Finger von Brennessel. Die hat mich einfach zu oft geärgert. Ich würde sagen, da passt die Wellenlänge zwischen uns einfach nicht. Hier kommen dafür meine Top 10 Wildkräuter, die gleichzeitig mit die gängigsten Kräuter sind:

 

Giersch

Der Horror für jeden Gärtner. Den Giersch sollte man eindeutig identifizieren, denn er gehört zur Gattung der Doldenblütler und davon sind die meisten giftig. Es ist aber auch gar nicht so schwer ihn zu erkennen. Man merkt sich einfach die Zahl 3. Vom Hauptstängel gehen drei Nebenstängel, wobei am mittleren in der Regel 3 Blätter hängen. Aber wichtigsten ist der Blick auf den Stängel. Der Querschnitt bildet ein Dreieck. Die Kanten spürt man dabei ganz deutlich. Am liebsten sammel ich den ganz jungen Giersch, wo sich die Blätter noch nicht entfaltet haben. Den kann man nämlich super im Wildkräutersalat verwenden. Die etwas größeren Pflanzen kommen ins Pesto, in die Eierspeise oder in die Suppe. Auch der Green Smoothie liebt den Giersch.

Hier erkennt man (etwas unscharf) den dreieckigen Stängel vom Giersch.

Vom Hauptstängel gehen drei Verästelungen weg, die Blätter sind leicht gezackt.

Die jungen, noch nicht ganz aufgefalteten Blätter eignen sich für Salat besonders gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gundelrebe

Ich finde sie sieht schöner aus als sie schmeckt, denn die Gundelrebe ist eher bitter und sollte daher wie ein Gewürz Verwendung finden, also sparsam. Aber sie macht sich toll als Deko, z.B. auf einem Kräuterdip. (Die Deko sollte allerdings auch immer den Inhalt wider spiegeln…). Bitter ist ja auch gut, denn die Bitterstoffe sorgen für eine gute Verdauung und für eine  Leber, die eine Top-Performance abliefert. Ihr findet die Gundelrebe an schattigen Plätzen und  auch oft im Garten. Sie kann da auch richtig lästig werden und rankt sich auch mal zwischen Nischen und Ritzen entlang. In einer Blumenwiese wächst die Gundelrebe auch, allerdings oft mit kleineren, zarteren Blättern. Die lila Blüten und die kleinen rund gezackten Blättchen sind aber wirklich hübsch.

Gundelrebe wächst auch im Garten und kann dort sogar lästig werden.

Die lila Blüten sehen hübsch aus und machen sich als Dekoration besonders gut.

In der Wiese findet man die Gundelrebe auch, allerdings oft kleiner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Löwenzahn

Okay, den erkennt wirklich jeder. Löwenzahn ist DAS Detoxkraut schlechthin, denn kein anderes Wildkraut unterstützt die Leber derart positiv bei ihrer Arbeit. Empfehlenswert finde ich, dass man vor allem die jungen Blätter sammelt. Das geht aber das ganze Jahr, denn auch wenn gemäht wird, wachsen wieder junge Blätter nach.

Ich bevorzuge die jungen Blätter. Nach jedem Mähen wachsen sie nach.

Löwenzahn wächst in nahezu jeder Blumenwiese. Es ist DAS Detoxkraut schlechthin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Knoblauchsrauke

Irgendwie habe ich mich in diese Pflanze verschossen, vielleicht weil man sie bei uns nicht so oft findet wie die anderen Pflanzen. Ich war mal in Oberbayern unterwegs und da wächst das Zeug wie blöd. Nur bei uns scheint sich dieses Kraut immer die Straßen- oder Wegesränder auszusuchen. Und hier sollte man wirklich nicht pflücken. Kaum geht man ein paar Meter weiter, ist sie auch schon wieder verschwunden. Die Blätter schmecken ganz fein nach Knoblauch. Viel feiner als Bärlauch, den ja auch nicht jeder verträgt. Allerdings verflüchtigt sich der Geschmack beim Kochen recht schnell. Daher entweder frisch verwenden oder erst ganz zum Schluss dazu geben. Man erkennt sie eigentlich recht leicht. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine Brennessel mit abgerundeten Zacken. In der Mitte bildet sich aber schon recht früh eine weiße Blüte. Man könnte sie vielleicht am ehesten mit einer Taubnessel verwechseln. Da hilft dann der Geruchs-Check: ein Blatt zwischen den Finger verreiben und der (wirklich feine) knoblauchartige Geruch macht sich breit.

Auf den ersten Blick sieht die Knoblauchsrauke wie Brennnessel aus.

 

Schafgarbe

Ui, die ist wirklich gar nicht so leicht zu finden, zumindest nicht auf den ersten Blick. Und vor allem dann nicht, wenn man die ganz jungen Zweigchen haben will. Sie sehen eigentlich ein bisschen nadelig aus, aber eben ganz, ganz fein. Man findet sie in der Wiese, meistens wenn man gerade Löwenzahn pflückt. Schafgarbe gehört nicht nur in die Gründonnerstagssuppe, sondern auch in jeden Wildkräutersalat. Sie galt lange Zeit als wichtige Heilpflanze.

Die jungen Blätter der Schafgarbe kommen in die Gründonnerstagssuppe.

In der Wiese muss man die Augen gut offen halten und sie zu finden.

Die Blätter erinnern an junge Nadeln, nur viel feiner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauenmantel

Wieder ein so ein schönes Wildkraut, das seinen festen Platz in der Kräuterheilkunde hat. Und der Frauenmantel schmeckt auch noch gut, wenn er ganz klein ist. Kommt bei mir auch in Suppe oder Salat. Er ist ein kleines bisschen später dran, die einige andere Kräuter, daher findet man ihn oft nicht gleich auf Anhieb. Er wächst am liebsten in der Wiese und sieht wirklich aus wie ein Mantel oder eher wie ein Cape. Quasi eine modebewusste Pflanze.

Das Blatt erinnert an einen Mantel oder ein Cape.

Der Frauenmantel lässt sich auch im Garten kultivieren.

Frauenmantel ist nicht so weit verbreitet wie Löwenzahn

 

 

 

 

 

 

 

 

Bärlauch

Er gehört einfach dazu und ist sicherlich das populärste Wildkraut. Leider vertrage ich ihn nicht so gut. Das Erkennungsmerkmal und wichtigste Unterscheidungskriterium ist die Tatsache, dass jeder Stängel einzeln aus dem Boden heraus wächst. Darauf sollte ich neben dem Geruch unbedingt achten. Wenn man den Geruchstest mit dem zerriebenen Blatt durchführt, sollte man bedenken, dass u.U. schon die Finger nach Bärlauch riechen und man sich hier auch mal täuschen kann. Bärlauch eignet sich für Suppe, aber auch für Soßen und Pestos prima.

Bärlauch pflückt man am besten vor der Blüte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiesenschaumkraut

Wenn im Frühjahr die Wiesen weiß mit einem leichten Fliederton blühen, dann ist das oft das Wiesenschaumkraut. Hier kann man die ganze Pflanze inklusive Blüte essen. Sie schmeckt etwas meerettichartig. Das sind die Senfölglycoside, die auch stark antibakterielle Wirkung haben. In der Küche lässt es sich entweder wie ein Gewürz verwenden (die feinen, kleinen Blättchen einfach abzupfen) oder auch als ganzes in der Suppe. Die Blüten sind natürlich eine mega-schöne Deko.

Für den Geschmack sorgen Senfölglycoside.

Die weißen Blüten sind im Frühjahr nicht zu übersehen.

Die gesamte Pflanze inklusive Blüten ist essbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitteres Schaumkraut

Eigentlich müsste an dieser Stelle die Brunnenkresse stehen. Da sie aber nur sehr saubere, fließende Gewässer bevorzugt, ist sie in letzter Zeit etwas rar geworden. In meiner Gegend finde ich sie kaum und gebe mich mit dem Doppelgänger, dem Bitteren Schaumkraut zufrieden. Der ist seinem Verwandten dem Wiesenschaumkraut gar nicht so unähnlich, nur mit größeren Blättern und einer richtig weißen Blüte. Das bittere Schaumkraut schmeckt wie Brunnenkresse und hat auch ähnliche USPs in Sachen Gesundheit. Es wächst auch am liebsten an kleinen Bächen. Dort findet man sie auch in der Gegend Parsch / Aigen. Je größer die Pflanze desto bitterer, daher pflückt man am besten vor der Blüte.

Der Geschmack erinnert an Kresse und intensiviert sich mit dem Wachstum.

Die Blüten sind weißer als beim zartlila Wiesenschaumkraut.

Ähnlich wie die Brunnenkresse werden fließende Gewässer bevorzugt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spitzwegerich

Den erkennt man auch ganz leicht und den gibt’s wirklich überall. Schmale, etwas steife Blätter, die senkrecht nach oben wachsen und ein markantes Rückenbild mit klaren Linien aufweisen. Auch hier gilt: junge Blätter in den Salat, ältere muss man kochen. Verwandt ist der Spitzwegerich mit dem Breitwegerich, der sich oft auch seinen Weg zwischen Pflastersteinen sucht.

Spitzwegerich findet man in fast jeder Blumenwiese.

Auch ein schöner Rücken kann entzücken.

Die schmale Form und die klaren Linien sind typisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

GANZ WICHTIG:

Auch wenn ich Euch einen kurzen Abriss über ein paar Erkennungsmerkmale gegeben habe, so sammelt natürlich immer jeder auf eigene Verantwortung und Gefahr. Daher kann ich natürlich keinerlei Haftung für Eure Sammelkünste übernehmen. Aber wenn Ihr Lust habt, kann ich ja mal eine Kräuterwanderung mit Euch machen 😉

>> Hier geht’s zu meinen Lieblings-Sammelplätzen in Salzburg!

 

 

Es ist nicht so, dass ich die Kräuterhexe par excellence bin. Oder gar die ultimative Wildkräuter-Spezialistin. Aber seit ich vor 10 Jahren bei meiner Ausbildung zum medizinischen Ernährungsberater zum ersten Mal in Berührung mit Wildkräutern kam, fesselt mich das Thema. Der Gedanke sich einige Tage oder gar Wochen in der Wildnis durchschlagen zu können (zumindest gastronomisch gesehen) hat schon was. Seit damals liebe ich diese Wochen im Frühjahr, wo alles zu blühen beginnt. Leider sind die auch immer wieder viel zu schnell vorbei.

Salate im Frühjahr, Tees im Sommer
Natürlich kann man den ganzen Sommer lang Wildkräuter sammeln, aber im Frühjahr findet man nicht nur die meisten Kräuter, sondern kann auch am meisten damit anstellen: Wildkräutersalat, Dips und Soßen, Pestos, Suppen, usw.

Jetzt, wenn die Pflänzchen noch ganz jung sind, enthalten sie besonders viel Eiweiß. Später überwiegt der Ballaststoffanteil, die Blätter werden zunehmen faserig und damit für Salate nahezu unbrauchbar. Dann muss man sie kochen oder zu Tee verarbeiten.

 

Es geht um die Information
In den jungen Pflänzchen steckt so richtig viel Wachstumsinformation. (Okay, ich gebe zu, das klingt jetzt ein bisschen eso-mäßig, stimmt aber.) Überhaupt: bei den Wildpflanzen geht es immer auch um den energetischen Aspekt. Eine Wildpflanze sucht sich selbst den idealsten Standort zum Wachsen aus. Man könnte sagen, sie ist quasi selbstbestimmt und wird nicht mittels Dünger zu einem bestimmten Wachstumsplatz zwangsverpflichtet. Ob man jetzt davon was hält oder nicht, der Gedanke sich davon etwas „mitzunehmen“  ist auf jeden Fall sympathisch.

 

Scharbockskraut wächst als eine der ersten Wildpflanzen im Jahr

Wertvolle Inhaltsstoffe
Womit punkten die Wildkräuter denn jetzt ganz generell? Natürlich stecken da jede Menge Vitamine drin. Vitamin C zum Beispiel. Manche Kräuter haben dadurch sogar zu ihrem Namen gefunden: Das Scharbockskraut nannte man früher Skorbutkraut (Skorbut war eine weitverbreitete Vitamin C Mangelkrankheit), weil es prima den Vitamin C Bedarf decken konnte. Viele Kräuter wirken antibakteriell und entzündungshemmend und wurden seit jeder als Heilkraut eingesetzt. Auch mit einem hohen Eisengehalt können viele Kräuter punkten.

 

 

 

Detox aus dem Wald
Dass der Lifestylefaktor der Wildkräuter derzeit überdurchschnittlich hoch ist, ist jedoch einem anderen Umstand geschuldet. Denn man könnte das wilde Grün unter dem Oberbegriff Detox zusammenfassen: viele Bitterstoffe unterstützen die Leber bei ihrer Arbeit und das Blattgrün ist ja überhaupt so was von basisch. Entsäuern und Entgiften trifft auf Spitzengastronomie. Denn dort haben die Wildkräuter schon längst ihren fixen Platz: Bärlauchsüppchen, Saibling auf Wildkräuterpüree oder Tannenwipfel-Sorbet. Der Phantasie sind dabei quasi keine Grenzen gesetzt. Ich halte es da in der Regel ganz einfach und mach Salate, Suppen oder Pestos daraus. Oder ich werfe eine Handvoll Wildkräuter in meine Eierspeise (für alle Deutschen: so nennen die Österreicher das Rührei…). Wildkräuter sind unglaublich aromatisch, so dass es kaum anderer Gewürze bedarf.

 

 

Ich weiß, die HCG-Diät (manchmal spricht man auch von der 21-Tage-Stoffwechsel-Kur) ist wahrlich nichts Neues und man könnte sagen, es wäre alter Hut darüber zu schreiben. Stimmt, genau genommen ist die Diät sogar schon über 60 Jahre alt. Sie wurde erfunden von dem englischen Mediziner Dr. Simeons in den 50er Jahren.

Allerdings erhitzt die HCG-Diät immer noch die Gemüter und findet auch immer noch viele Anhänger. Grund genug, hier meine eigene ganz persönliche Sichtweise und meine Erfahrungen zu veröffentlichen.

Am meisten stört mich daran das Wort Diät, weil ich eigentlich ein erklärter Diäten-Gegner bin. Ich bin für eine langfristig gesunde, aber genussvolle Lebensweise. Und zwar so, dass es zum Leben und zu den Vorlieben passt. Jawohl J. Wenn man sich nun das Wort Diät genauer ansieht, erkennt man, dass es von dem Wort „diaita“ (griech.) abgeleitet wird, und das heißt nichts anderes als „Lebensweise“.

Und wenn man die HCG-Diät richtig verstehen und anwenden will, ist es auch nichts anderes: ein Einstieg in eine neue Lebensweise. Viele reduzieren die Kur auf die 21 Tage und vergessen dabei, dass es sehr wohl eine strukturierte und durchdachte Phase NACH den 21 Tagen gibt und es letztlich um die Überführung in eine langfristige Ernährungsumstellung geht. Das ist ganz wichtig, denn wenn ich hinterher wieder den gleichen Mist esse wie vorher, werde ich auch wieder den gleichen Körper bekommen – zumindest früher oder später. (Leider, die immer auf den Jo-Jo-Effekt schimpfen, vergessen gern dieses kleine Detail…).

 

So, worum geht es eigentlich bei der HCG-Diät?

Dr. Simeons erkannte damals, dass das weibliche Schwangerschaftshormon hCG dafür verantwortlich ist,  dass bei Schwangeren in Hungerzeiten Fettreserven aus den Depots mobilisiert werden um den Säugling zu schützen. Was bei Schwangeren funktioniert, funktioniert bei anderen auch mit dem einzigen Unterschied, dass alle Nicht-Schwangeren das Hormon von außen zugeführt bekommen müssen. Früher geschah dies über HCG-Spritzen. Das war irre teuer und ist aus heutigen Gesichtspunkten heraus auch abzulehnen, da dies einen massiven Eingriff in den Hormonhaushalt darstellt. Die Wissenschaft ist heute weiter und in der Lage mittel Bio-Energetik Tropfen herzustellen, die lediglich die Information und nicht das Hormon selbst enthalten. Zwischenzeitlich wurde auch mit HCG-Globuli gearbeitet. Auch diese sind nicht ganz unkritisch zu betrachten, da vor allem hochpotenzierte HCG-Globuli Nebenwirkungen haben können, vor allem wenn man sie über einen längeren Zeitraum verwendet. Aus diesem Grund erhält man die Globuli inzwischen auch nur noch auf Rezept. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, bleibt auf jeden Fall bei den Tropfen.

 

Die drei Wochen der Diät bauen auf vier Säulen auf:

  1. Niederkalorische Diät

Wenn ich nieder sage, dann meine ich das auch so. Wir sprechen von 500-700 kcal am Tag. Das ist seehr wenig! Gleichzeitig muss die Ernährung nahezu fettlos sein und darf nur sehr wenige Kohlenhydrate enthalten. Den 21 Tagen gehen sogenannte Ladetage voraus, an denen sehr kalorien- und vor allem sehr fettreich gesessen werden sollte. Man kann sich also nochmal so richtig den Bauch vorschlagen. Ich finde das hat vor allem psychologische Effekte. Man ist dann so vollgefressen, dass der Einstieg wirklich leicht fällt.

 

  1. Ergänzung mit Vitalstoffen

Es versteht sich von selbst, dass es nicht möglich ist, den Körper bei 500 kcal mit allen notwendigen Mikronährstoffen zu versorgen. Würde man einfach nur die Kalorien reduzieren, käme es sehr schnell zu einem Leistungsabfall, Müdigkeit, schlechter Laune oder sonstigen Mangelzuständen. Daher muss man während der 21 Tage mit hochwertigen Vitalstoffen ergänzen. Der Fokus wird hier gelegt auf eine gute Mineralstoff- und Vitaminmischung, hochdosiertem Vitamin C (idealerweise kombiniert mit anderen Antioxidantien, da die freien Radikale während eines Entgiftungsprozesses immer ansteigen), hochwertigen Omega-3 Fettsäuren und einer Substanz namens MSM (das ist eine Schwefelverbindung), die zum Ausleiten von Giftstoffen dient.

Leute, die Sport betreiben sollten unbedingt zusätzlich noch ein Aminosäurepräparat, das auf jeden Fall frei von Aspartam sein sollte, wählen. Hier geht es darum, dass man für den Muskelerhalt und –aufbau dringend Eiweißbausteine benötigt. Die Proteine aus den 500 kcal werden hier in der Regel nicht ausreichen.

Wirklich wichtig ist es, hier auf hochwertige Produkte zurück zu greifen. Billigprodukte enthalten oft nur einen Bruchteil der benötigten Inhaltsstoffe und sind zudem oft belastet (gilt v.a. für Omega-3 Fischölkapseln).

 

  1. hormonfreie HCG-Tropfen

Die Tropfen haben eigentlich zwei Effekte: man hat dadurch kaum Hunger und die Fettreserven werden sofort mobilisiert. Das hat zur Folge, dass man meistens genau dort abnimmt, wo die Speckröllchen auch sitzen. Die 30 Tropfen verteilt man am besten über den Tag. Je besser, man sie verteilt, desto weniger Hunger hat man. Ich teile die 30 Tropfen am liebsten auf 5 oder 6mal auf.

Warum man von den Globuli die Finger lassen sollte, erfahrt Ihr u.a. in dem Interview, das ich mit Anne Hild, der Autorin von „Die hCG-Diät“ geführt habe.

Man fängt übrigens mit den Tropfen schon an den Ladetagen an, da sie quasi erst aktiviert werden müssen (jetzt mal ganz laienhaft ausgedrückt).

 

  1. Bewegung und Sport

Das ist auch mal wieder ein viel diskutierter Punkt. Ja, man wird auch abnehmen, wenn man keinen Sport macht. Allerdings zeigen viele Studien, dass es wesentlich einfacher ist, das Gewicht hinterher auch zu halten, wenn man die Diät mit Sport kombiniert. Das ist auch nicht schwer zu erklären. Normalerweise nimmt mein Grundumsatz ab, wenn ich Gewicht verliere. Das ist völlig normal und führt bei vielen zum Jo-Jo-Effekt. Daher muss ich sofort gegensteuern und gleichzeitig Muskulatur aufbauen. Mehr Muskeln wirken sich nämlich positiv auf den Grundumsatz aus, d.h. er steigt. Besondere Bedeutung kommt hier dem Krafttraining zu!!

Was ich während der Diät vermeiden würde, sind ausgiebige und intensive Ausdauereinheiten. Man fällt dazu allzu leicht in ein Hungerloch, was die ganze Sache gehörig in Schwanken bringen kann. Stattdessen bin ich ein großer Verfechter von Yoga oder yogaähnlichen Sportarten (Body Art, Pilates, etc.). Erstens ist hier in der Regel immer ein guter Kräftigungsaspekt dabei, zweitens verbessern die Übungen das Körpergefühl ganz enorm, was die ganze Kur extrem gut unterstützt.

 

Was passiert nach den drei Wochen?

In Wirklichkeit sind die zwei Wochen nach der Diät schwieriger als die 21 Tage. Man darf und soll wieder mehr essen. Das ist gut. Was nicht gut ist, ist die Tatsache, dass dadurch unserer innerer Schweinehund wieder wesentlich mehr Macht erhält. Dadurch fällt es uns schwieriger in diesen zwei Wochen nochmal etwas Disziplin zu zeigen. Man sollte nämlich vor allem die Fettmenge steigern, aber mit Kohlenhydraten und Alkohol immer noch vorsichtig sein. Vor allem Zucker und Weißmehl sollten immer noch tabu sein. Diese Gratwanderung ist oft nicht einfach. Ich empfehle daher diese zwei Wochen genauso zu planen, wie die letzten drei.

 

Mein Fazit:

Ich habe die Diät schon mehrmals gemacht. Meistens nach Neujahr oder nach der Urlaubszeit im Sommer. Da habe ich in der Regel ein großes Bedürfnis nach „Body-Cleaning“. Ich nutze dabei die drei Wochen um nach den kritischen Weihnachts- oder Urlaubsmonaten (wo ich natürlich auch öfters mal alle fünf gerade sein lasse) wieder auf Spur zu kommen. Mein Körper soll einfach etwas entlastet werden und ich möchte mich wieder auf normale Mengen einstellen (ich bin nämlich ein absoluter Viel-Esser). Außerdem habe ich einen sehr empfindlichen Magen und die Kur tut mir hier extrem gut.

Natürlich stört es mich nicht, wenn dann auch gleich ein paar Kilo runtergehen. Bei mir ist das immer ein Auf und Ab der Gefühle. Es gibt Tage (manchmal sogar eine ganze Woche!) das will partout nichts runtergehen. Da kann man schon mal verzweifeln. Diese Plateauphasen sind aber absolut normal. Jeder erlebt sie in unterschiedlicher Ausprägung. Am Ende des Tages sind immer die vier Kilo runter, die ich mir vorgenommen habe. Viele Leute nehmen in der Zeit wesentlich mehr ab (vor allem natürlich die Männer!). Geistig fühle ich mich immer top-fit. Ich bin kreativ und bringe wirklich etwas weiter in den 21 Tagen.

 

Natürlich kenne ich auch die kritischen Seiten so einer Kur: wenn man zu schnell wieder in alte Muster verfällt, dann ist der Erfolg auch gleich wieder dahin. Daher gibt es für mich zwei Zielgruppen, für die die HCG-Diät geeignet ist:

  1. Leute, die sich sowieso schon gut ernähren und einfach die paar Urlaubskilos wegbringen wollen (oder einfach kurz vor dem Urlaub nochmal richtig in Form kommen wollen)
  2. Leute, die ehrlich und ernsthaft eine langfristige Ernährungsumstellung durchführen wollen und die Diät als Einstieg nutzen wollen

Für alle anderen sage ich eindeutig: Finger weg, schade um die Zeit!

Hier findet ihr mein Fazit auf meinem Youtube Channel ConnyPure >>

 

Was ich noch gut finde:

  • Man isst immer frisch und sehr clean. Geschmacksverstärker und Fertigprodukte sind tabu.
  • Man konsumiert sehr viel Gemüse und Salat.
  • Man hat immer eine hochwertige Eiweißquelle dabei.
  • Die Zusammenstellung der Mahlzeiten ist extrem einfach. Wenn man es einmal drauf hat, muss man nicht mehr viel nachdenken. Als Hilfestellung gibt es jede Menge Rezeptbücher.
  • Man bekommt ein gutes Gefühl für Mengen (und merkt, dass man eigentlich wesentlich weniger benötigt als man glaubt.)
  • Man findet auch im Restaurant immer eine gute Lösung für eine Mahlzeit.

 

Ein paar Tipps für die Praxis:

Für meine Kunden (ich habe mit meinem Team inzwischen sicherlich schon fast 1000 Personen durch die Kur geführt) habe ich ein Handout erstellt mit dem genauen Ablauf der einzelnen Tage. Schreibt mir doch ein Email und ich schicke Euch das Handout zu!

>> HIER HANDOUT ANFORDERN!

Mit den Fachberatern der Firma OTC habe ich ein Vitalstoff-Paket zusammengestellt, das genau auf die Kur abgestimmt ist. Es sind extrem hochwertige, ISO-zertifizierte Produkte, die die gesamte Versorgung sicherstellen. Auf dieser Seite könnt Ihr Euch ein Bild davon machen. >>

Ihr solltet die drei Wochen zu einem Zeitpunkt planen, der für Euch stimmig ist und in Euren Alltag passt. Das heißt es sollten wenig Feiern oder Urlaube in die Zeit fallen. Ganz vermeiden lassen sich Überschneidungen nie, aber man kann die „schwierigen“ Tage durchaus minimieren.

Zu zweit geht’s leichter. Ich mach die Kur immer gemeinsam mit meinem Mann. Ich glaube ich würde sonst wahnsinnig werden, wenn er immer mit einem Glas Wein und ein paar Nüssen oder Schokis neben mir sitzen würde. Aber auch Arbeitskollegen tun gute Dienste, wenn sie im gleichen Boot sitzen.

Gebt Euch Mühe beim Kochen und Zubereiten. Das klingt so blöd, aber ich weiß genau wie leicht man in das „einfach schnell ein Cottage-Cheese und ein paar Gurkenscheiben“ reinfällt. Das geht zwar schnell, befriedigt aber nicht. Ich versuche immer wieder mal ein neues Rezept aus den Büchern auszuprobieren. Nicht selten waren die so lecker, dass ich sie auch langfristig in mein Koch-Repertoire aufgenommen habe.

 

Zum Schluss noch ein paar Buch-Tipps:

Eigentlich sind alle guten Bücher von Anne Hild. Ich finde sie sind ein Muss als Ergänzung für die Kur. Bei einem habe ich sogar mit geschrieben: in „Die HCG-Diät – und jetzt?“ findet Ihr Trainingstipps von mir!

Anne Hild „Die hcg-Diät“: Da steht alles drin, was wichtig ist inkl. einiger Rezepte.

Anne Hild „Die hCG-Diät – Rezepte“: DAS Rezeptbuch mit vielen Bildern für die 21 Tage und danach

Anne Hild „Die hCG-Diät – und jetzt?“: Hier wird vor allem die Zeit nach den 21 Tagen gut beschrieben

Anne Hild „Die hcG Diät – Veggie Kochbuch“: für Vegetarier.

        

 

Schreibt mir doch Eure persönlichen Erfahrungen zu Diät!

 

ConnyPure

Schaut bei meinem Youtube Channel ConnyPure vorbei! Hier habe zum Thema passend einige Videos für euch aufgenommen außerdem findet ihr auf meinem Channel das eine oder andere hCG freundliche Rezept.

      

Müsliriegel sind die perfekten Energielieferanten vor einem anstrengenden Workout oder auch vor einem langen Vormittag an der Uni oder im  Büro. Leider enthalten viele Müsliriegel von „der Stange“ viele gehärtete Fette, Zucker, künstliche Aromen und Geschmacksverstärker.

Ich habe für euch das perfekte Rezept für eine gesunde und selbstgemachte alternative: Happy Banana-Müsliriegel.

Tipp: Man kann sie auch in größerer Menge vorproduzieren und problemlos in einer Keksdose aufbewahren.

 

Rezept „Happy Banana“

Zutaten:

  • 3 reife Bananen
  • 300g Haferflocken fein
  • 100g Mandeln (gestiftelt oder gehackt)
  • 100g getrocknete Marillen
  • 50g getrocknete Pflaumen
  • 50g getrocknete Feigen
  • 50g Hanfsamen
  • 20g Sesam oder Chiasamen
  • 1 TL Zimtpulver

 

Herstellung:

  • Bananen mit Mixer oder Pürierstab fein pürieren
  • Trockenfrüchte fein hacken und mit restlichen Zutaten vermischen
  • pürierte Bananen mit der Mischung vermengen
  • Masse auf Backbleck mit Backpapier verteilen und glatt formen (ca. 2cm dick)
  • bei 170 Grad ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen
  • noch warm in beliebig große Stücke schneiden

 

Variation für Schoko-Chunkies:

  • 70% Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen
  • etwas auskühlen lassen
  • über den Riegeln verteilen und im Kühlschrank trocknen lassen