Wärmende Lebensmittel halten den Körper warm und gesund

Der Winter hat uns fest im Griff. Mit Mantel, Schal und Haube ist man gegen die Kälte von außen geschützt. Wer clever ist, versorgt sich in dieser Zeit zusätzlich mit Lebensmittel die von innen heraus wärmen. Die traditionelle chinesische Medizin TCM weiß  schon lange um die thermische Wirkung von Lebensmitteln um die Lebensenergie, das Qi zu unterstützen. Allen voran Gewürze wie Zimt, Ingwer, Chili und Pfeffer oder Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Basilikum. Die meisten Fleischsorten, vor allem Wild haben wärmende oder sogar erhitzende Wirkung.

Verstärken kann man den Effekt durch die passende Zubereitungsmethode, wie z.B. Grillen oder langes Schmoren.  Generell kann man durch Erhitzen von Lebensmitteln, denen normalerweise kühlende Wirkung zugeschrieben wird, eine wärmende oder zumindest neutrale Eigenschaft verleihen. Vor allem Gemüse oder auch manche Obstsorten, wie z.B. saure Äpfel sollten jetzt eher in gekochtem als in rohem Zustand verzehrt werden. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Frühstück zu. Ein warmer Haferbrei, mit Äpfeln, Zimt und ein paar Trockenfrüchten bringen den Körper auf „Betriebstemperatur“ und rüsten bestens für  die Tage um den Gefrierpunkt.

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Kleine Sünden müssen erlaubt sein. Zumal dieses Zitronensouffle-Rezept clever mit Agavendicksaft statt mit Zucker gesüßt wird. Der treibt den Blutzuckerspiegel nicht so hoch und hilft beim Schlankbleiben 😉

Zitronensouffle-Rezept

Zutaten:
250 g Topfen
4 Dotter
3 EL Agavendicksaft
4 Eischnee
3 EL Agavendicksaft
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
Topfen, Dotter und Agavendicksaft verrühren. Schnee mit Agavendicksaft aufschlagen und mit dem Zitronensaft in die Topfenmasse rühren.

In gebutterte und gezuckerte Förmchen füllen.

Einstellung: Garen Universal

Temperatur: 90 ° C

Dauer: 20 Minuten

Dazu gedämpftes Erdbeer – Rhabarber – Kompott
Rhabarber schälen und schneiden, mit einigen EL Agavendicksaft in eine ungelochte Garschale geben. Ca. eine Stunde stehen lassen, dann im Dampfgarer bei 100 ° C 10 bis 15 Minuten dämpfen.

Erdbeeren waschen und vierteln und unter das warme Rhabarberkompott mischen.

 

Hier geht’s zu einem weiteren Soufflé-Rezept >>

 

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Wieder einmal ein tolles Gericht, das prima zu Spargel passt  (oder umgekehrt!). Vor allem den Tipp die Seezunge in Gläser oder Tassen einzurollen, finde ich super. Das funktioniert wirklich gut und gibt einen tollen Effekt! Ich nehm zum Würzen von Fisch natürlich auch sehr gern unsere eigenen Gewürze her. „Cool Fish“ nennt sich z.B. das Gewürz für Seefisch. (kann man bei uns bestellen www.myvitashop.at 😉 )

Pochierte Seezungenröllchen-Rezept

Zutaten für 8 Personen:

8 Seezungenfilets
100g Champignons
1 Bund Koriander
1 cm Ingwer
Pfeffer
1 TL Sojasauce

Zutaten für den Sud:
250 ml Fischfond
1 TL Koriandersamen
1 Scheibe Ingwer
Etwas Sojasauce

Zubereitung:
Champignons putzen und hacken, Koriander waschen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Pilze in einer beschichteten Pfanne anbraten, mit Pfeffer, Ingwer und Sojasauce würzen. Zum Schluss gehackten Koriander untermischen.

Die Seezungenfilets mit etwas Salz und Pfeffer würzen, mit der Pilzmischung bestreichen und aufrollen.

Für den Sud die Zutaten erwärmen und eine viertel Stunde ziehen lassen.

Kleine Weckgläser vorbereiten, die Fischröllchen darin verteilen und dann den Sud darüber verteilen. Gläser verschließen, in eine gelochte Garschale stellen und im Dampfgarer  bei 100 °C   20 Minuten garen.

Tipp: Passt gut zu weißem Spargel oder auf Zucchini-Spaghetti.

Wir schreiben den 1.Mai. Grill-Opening im Hause Hörl. Ich, voll motiviert, starte in der Früh raus in Wald und Wiese zum Wildkräuter-Sammeln. Die Kinder müssen mit, ein bisschen Naturkunde-Unterricht kann auch nicht schaden.

Die Ausbeute war super: Spitzwegerich, Wiesenschaumkraut, Löwenzahn, Taubnessel, Frauenmantel, Giersch, Knoblauchrauke und Gundelrebe wandern in mein Sackerl. Heute wird mal biologisch wertvoll, nachhaltig und gesund gegrillt. Jawoll. Nein, nicht irgendein Salat aus dem Plastiksackerl, sondern ein selbstgepflückter  Wildkräutersalat steht auf dem Programm.

Etwas mühsam gestaltete sich das Sortieren der Kräuter zu Hause. Daher mein Tipp: wer schon beim Pflücken genau drauf schaut, keine Grashalme mitzupflücken und sich seiner Pflückergebnisse total sicher ist und obendrein noch „sauber“ abpflückt, der spart hinterher ordentlich Zeit. Der Einsatz meiner Errungenschaften war dafür vielseitig:

Meine 3 Experimente:

Der Wildkräutersalat
Um die Bitterstoffe etwas abzumildern, gebe ich in das Dressing einen Schuss Hollersaft. Apfelsaft würde sicher auch gehen, zumal ich den Salat mit Äpfel und Walnüssen verfeinere. Ein bisschen Pflücksalat kommt dann doch noch dazu (zwecks der Menge…)
Glück gehabt, der Salat kommt gut an (trotz einiger zweifelnder Blicke hinsichtlich der vielen Blumen im Salat…)

Wildkräuter-Pesto
mit Olivenöl, Knoblauch und Sonnenblumenkernen. Damit mariniere ich die Regenbogenforelle und das Gemüse und gebe den Rest als Sauce auf den Tisch.

Wildkräuter-Sauerrahm-Soße
Auch hier verwende ich wieder das Pesto und gebe noch ein paar Kräuter pur hinzu. Lecker und super schnell, wenn man das Pesto (das sich schließlich ja auch in größeren Mengen vorproduzieren lässt) gleich dafür verwendet.
O.k., ich gebe zu, der Aufwand war etwas höher als bei einer „normalen“ Grillerei. Dafür super gesund, lecker und Spaß hat es auch noch gemacht. Nachmachen erlaubt!

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