Entschlacken, Entgiften – jetzt den Körper vom Winterballast befreien

Für viele ist die Fastenzeit der ideale Zeitpunkt, um den Körper zu entgiften – zu reinigen.

Über die Wintermonate stehen meist eher kohlehydratbetonte, fettere Speisen am Speiseplan, viele Kekse, Schokolade u.s.w.

Diese Lebensmittel geben uns aber keine Power – im Gegenteil – sie übersäuern den Körpern und gleich nach der Mittagspause ist man wieder ermüdet, k.o. und man bekommt Heißhunger.

Wie gut, dass hier bei den meisten die Vorratslade mit Süßigkeiten prall gefüllt ist (Überreste von den Feiertagen), wo man sich nebenbei gerne bedient.

Viel Lust auf frisches Obst und Gemüse haben die wenigsten in dieser Jahreszeit.

Doch gerade jetzt ist es wichtig unseren Körper mit viel Nährstoffen und Vitamine zu versorgen, damit unser Immunsystem gegen die Grippeviren gewappnet.

Doch ehrlich gesagt, ist die Umstellung ganz schön schwer!… :-/

Heute noch geschlemmt und dann morgen nur mehr leichte Küche auf dem Speiseplan- der Heißhunger wird folgen….

Damit diese Umstellungsphase leichter fällt, bieten sich hier 2 Entschlackungstage an, um unseren Darm vom üppigen Ballast zu befreien.

An diesen 2 Tagen wird dein Stoffwechsel „herunter gefahren“ und die Verdauung wird durch z.B. Obst, Reis, Gemüse entlastet. Zusätzlich ist es besonders wichtig viel zu trinken. Ca. 2-2,5 Liter reines Wasser, Ingwerwasser oder ungesüßte Kräutertees sollte man zu sich nehmen.

Auf den Säure-Basen-Haushalt achten

Einmal pro Jahr sollte jeder seinen Körper entgiften, denn ein übersäuerter Körper kann nicht abnehmen!

Nicht nur über die Wintermonate, sondern auch über das restliche Jahr verteilt, befinden sich hauptsächlich säurebildende Lebensmittel wie z.B. fette Speisen, Süßigkeiten, unreifes Obst, Gemüse, Kaffee, viel Fleisch auf dem Teller. Der Anteil an basenbildenden Lebensmittel wie z.B: Kartoffel, Soja, reifes Gemüse ist viel geringer.

Dieses Ungleichgewicht führt ebenso zu einer „Übersäuerung“ in unserem Körper.

Wer dies genau testen möchte, wie sein Säure-Basen-Haushalt eingestellt ist, der kann einen Säure-Basen- Test mittels PH-Teststreifen zu Hause durchführen.

Mein persönlicher Tipp für alle die noch kurzfristig zu Beginn der Fastenzeit Ihren Körper entschlacken möchten:

Plane 2 Entschlackungstage ein. An diesen beiden Tagen kannst Du dich zwischen einen Kartoffel-, oder Reistag, oder einen Gemüse-, Obsttag entscheiden.

Man sollte mind. 2 Liter Wasser an diesen Tagen trinken und auf Fett & Öl verzichten. Auf Sport sollte man auch verzichten, stattdessen kann ein Saunabesuch den Entschlackungsprozess beschleunigen.

Geheimtipp: Beginne zusätzlich mit einer Säure-Basen-Kur (z.B. PURE Base + Zink). Dies unterstützt deinen Säure-Basen-Haushalt mit basenbildenen Vitalstoffen und hilft Dir schneller die Schlackenstoffe abzutransportieren.

Fazit: egal ob Fastenzeit oder irgendein anderer beliebiger Tag im Jahr, einmal pro Jahr sollte jeder seinen Körper entgiften. Ein Start bei abnehmenden Mond, kann  zusätzlich den Entschlackungsprozess fördern.

Lang hat’s gedauert, doch schlussendlich konnten die Mitglieder der EU-Kommission nicht mehr aus und beschlossen am 15.11.11 die Zulassung von Stevia zum Süßen von Lebensmitteln. Freilich wurde nicht die Pflanze als solche zugelassen, sondern nur der daraus gewonnene Süßstoff Stevioglycosid, aber immerhin. Seit fast einem Jahr liegen die Studien, die eine Unbedenklichkeit von Stevia hinsichtlich Krebserregbarkeit oder möglicher Fruchtbarkeitsstörungen bescheinigen vor. Die Zucker- und Süßstoffindustrie hat lange gekämpft um die Zulassung trotzdem hinaus zu zögern. Endlich ein kleiner Sieg der Anhänger der süßen Pflanze aus Paraguay.

Ein bisschen Stevia Nachhilfe

Nochmal zu Erinnerung:
Die Blätter der Steviapflanze (Stevia Rebaudiana) enthalten sog. Stevioside, die bis zu 300mal süßer als Zucker sind. Daher auch der deutsche Name Süßkraut. Stevia enthält keine Kalorien und hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Die Ureinwohner süßten damit schon vor Jahrhunderten ihren Matetee.

Coca Cola und Co in den Startlöchern

Die großen Lebensmittelkonzerne stehen in der Zwischenzeit in den Startlöchern. Bei Coca Cola, Red Bull & Co. liegen die Patente für steviagesüßte Getränke schon längst in der Schublade. Noch im Dezember, spätestens Anfang nächsten Jahres werden die ersten Produkte auf dem Markt erwartet.

Tricks bei Dosierung und Geschmack von Stevia

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt: Stevia ist höchst schwierig zu dosieren, riecht ab und an nach Reformhaus und hinterlässt bei falscher Dosierung schnell mal einen unangenehmen Nachgeschmack. Auch daran wird gearbeitet. Anscheinend ist ein „Markierungssystem“ in Arbeit, das „unangenehme Nebengeschmäcker“ von Stevia ausschalten soll. Daran arbeitet wohl zumindest der Holzmindener Aromenhersteller Symrise. Also doch wieder nichts ganz Natürliches.
Für den Konsumenten bedeutet das also in Zukunft: wieder mal genau auf’s Etikett schauen. Nur weil Produkte mit Stevia statt mit „normalem“ Süßstoff gesüßt sind, heißt das noch lange nicht, dass sie gesünder sind.

Der Grundansatz aus einer natürlichen Pflanze eine Süßungsmöglichkeit zu entwickeln, ist trotzdem zu begrüßen. Wir sind gespannt was der Markt uns in Zukunft hier zu bieten hat. Ich werde mir trotzdem das kleine Pflänzchen im Frühjahr wieder selbst ins Gartenbeet setzen. Ein paar Blätter für den Eistee oder in den Salat und vielleicht experimentiere ich ja auch mal mit einer Art Steviasirup. Da weiß man zumindest ganz sicher, was drin ist.

Quelle:
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/stevia-super-suessstoff-vor-zulassung_aid_469277.html

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48039/Bruessel_erlaubt_Suessungsmittel_Stevia_in_Lebensmitteln.htm

Piraten an die Front – und ich mittendrin

Mit Kindern zu arbeiten macht super viel Spaß. Mir zumindest. Ich freue mich z.B.  immer wieder, wenn ein Kochkurs für die Kids in unserem Restaurant zustande kommt. Den Kindern zu zeigen, wie viel Spaß das Kochen macht, wie aus frischen Lebensmittel die tollen Dinge entstehen, die es sonst im Supermarkt aus dem Packerl gibt. Was heißt zeigen: die Kids wollen natürlich alles selbst machen und tun das auch mit Begeisterung. Die Zeit ist reif dafür, denn fast wöchentlich liest man in der Zeitung den erschreckenden Fitness- und Ernährungszustand der österreichischen Kinder. Hier muss man was tun, denke ich mir. Daher biete ich unsere Kochkurse zum Selbstkostenpreis an oder zahle sogar selbst noch etwas dazu. Trotzdem scheint das Interesse und Engagement der Eltern hier nur begrenzt zu sein. Egal, ob es um Vorträge über Kinderlebensmittel geht oder um die lustigen Kochkurse. Einfach zu füllen sind diese Veranstaltungen wahrlich nicht. Jeder findet das Engagement für den Nachwuchs zwar toll, aber so richtig in Aktion kommen die wenigsten. Schade, finde ich, denn die Kinder hätten richtig viel Spaß. Davon konnte ich mich erst letzten Freitag wieder überzeugen. Piratenparty war angesagt. Meine Partnerin – Kochlehrerin Michaela Muhr – ließ von den jungen Seeräubern die Messer wetzen, die Löffel schwingen und die Pfannen heiß werden. Heraus kamen gefüllte Piratenschiffe aus Paprika, Seeräuber-Burger, selbstgemachte Rosmarin-Wedges und mit Goldtalern gefüllte Muffins. Die Kids selbst waren hellauf begeistert und hatten – wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist – jede Menge Spaß.

Nächster Kochkurs für Kinder:

Der nächste Kochkurs steht ganz unter dem Motto Weihnachtsbäckerei und findet am 11.11.11 um 14 Uhr im pure Restaurant in Mondsee statt. Anmelden kann man sich unter 0(5) 06 09. Ich gebe die Hoffnung schließlich nicht auf 🙂

Waren Sie heute schon an der Sonne? Gut so. Denn dann haben Sie schon ein bisschen was für Ihren Vitamin D Haushalt getan. Zu blöd, dass jetzt schon Oktober ist. Denn in den nächsten fünf Monaten steht die Sonne einfach zu tief, damit unser Körper das lebenswichtige Vitamin aufbauen kann.  Das funktioniert in unseren Breitengraden nur wirklich gut in den Monaten Mai bis Oktober. Die nächsten Monate müssen wir also mit dem im Sommer gespeicherten Vitamin D auskommen. Schlecht für all diejenigen, die den Sommer eher vom klimatisierten Büro aus wahrgenommen haben – sofern es vergangenen Sommer überhaupt nennenswerte Sonnenstunden gab.

Fünf Gründe, warum der Vitamin D Spiegel wichtig ist:

D sorgt für starke Knochen
Kalzium kann im Körper nur mit Hilfe von Vitamin D wirkungsvoll aufgenommen werden. Osteoporose ist oft die Folge eines Vitamin D Mangel und nicht eines Kalziummangels!

D beugt Muskelabbau vor
Auf allen Muskelzellen befinden sich Vitamin D Rezeptoren. Das bedeutet: für Muskelwachstum ist sind nicht nur Proteine und Training wichtig, sondern auch ausreichend Vitamin D, was inzwischen von zahlreichen Studien bestätigt wurde.

D für eine verbesserte Abwehrstärke
Das Sonnenvitamin hat tief greifende Einflüsse auf das Immunsystem. Im Winter häufen sich Erkältungskrankheiten besonders oft bei niedrigen Vitamin D Spiegeln.

D macht starke Nerven und gute Laune
Sonne produziert das Gute-Laune Hormon Serotonin. Das ist lange bekannt. Vitamin D scheint den „Gute-Laune-Effekt“ zu unterstützen.

D wie Diabetes-Schutz
Die Studienlage ist zwar noch nicht 100% eindeutig, aber alles deutet darauf hin, dass Vitamin D die Insulinsensibilität der Zellen fördert und damit zu einem gesunden Zuckerstoffwechsel beiträgt.

Wie bekommt man genügend Vitamin D?

Vitamin D durch Ernährung
Lieferanten sind eher rar. Punkten können Shiitakepilze und fette Fische wie Hering, Wildlachs oder Sardinen.

Erfolgsfaktor Sonne
Entscheidend sind die UVB Strahlen. Sie lassen den Vitamin D Spiegel signifikanter steigen als jegliches Nahrungsmittel. Im Vergleich: 10 Minuten an der Sonne und der Körper produziert ca. 10.000 I.E. Vitamin D. Um diesen Wert über die Ernährung zu erreichen müsste man täglich über ein Kilo Wildlachs oder 138 (!) Eier essen.

Wichtige Tipps zur gesunden und effektiven Vitamin D Produktion:

Kurz und knackig in die Sonne
Sonnenbrand ist schädlich, keine Frage. Die beste Vitamin D Synthese findet jedoch in den Mittagsstunden ohne Einsatz von Sonnencreme (hemmt die Vitamin D Synthese) statt. Das heißt: Mittags für kurze Zeit – je nach Hauttyp- ca. 10 – 20 Minuten mit möglichst vielen Körperteilen in die Sonne.

Im Winter intelligentes Bräunen im Solarium
Zwischen Oktober und April muss die künstliche Sonne herhalten. Aber: nur Solarien mit UVB Strahlen liefern den gewünschten Effekt. Um Sonnenschäden auszuschließen sind Solarien mit Hauttyperkennung, sog. IQ-Sensoren sinnvoll.

Ggf. Einsatz von Supplementen
Die aktuelle Studienlage zeigt, dass Defizite nur über hohe Dosierungen ausgeglichen werden können. Hier ist jedoch eine Rücksprache mit Arzt, Therapeut oder einem Fachberater notwendig.

Mein Tipp: Im Labor Vitamin D Spiegel testen lassen

Entscheidend ist der sog. 25OHD-Spiegel. Experten, wie der bekannte Ernährungsmediziner Dr. Nicolai Worm halten die empfohlenen Mindestgrenzen für viel zu gering. Vor allem zum Beginn der Wintersaison wäre ein Wert zwischen 40 – 50 ng/ml notwendig, um gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.

Buchtipp:
Dr. Nicolai Worm: „Heilkraft D“, systemed Verlag